Hotel Capracotta  --  Marconi srl   P.Iva 00815110945   

 
VERANSTALTUNGEN

Der obere Molise: DIE HIRTENPFADE

Wegen der Viehzucht und der Transhumanz hat der obere Molise schon seit der antiken Zeit enge Beziehungen zu den angrenzenden Völkern unterhalten.
Die alten Verkehrswege, die großen und kleinen Hirtenpfade, die Ortsstraßen, die Ausgrabungsstätten und die alten Dörfer bilden insgesamt  eine komplexe und  harmonische Raumstruktur.

Man kann die großen und die kleinen Hirtenpfade  als lange grüne Streifen wahrnehmen und sie sind auch dank der zahlreichen Essenzen erkennbar, die  für die ganze Strecke ähnlich sind (wegen des Saattransports seitens der Herden) und die häufig die Begrenzung dieser  ca. 111 Meter breiten Wege sind.

ALLE DIE HIRTENPFADEN  DER REGION  MOLISE
Rionero - Isernia - Boiano – Sepino (parte del tratturo Pescasseroli – Candela – km 211)

Rionero –Sannitico, frazione Montalto – Gambatesa (parte del tratturo Castel di Sangro – Lucera – Km 127)

San Pietro Avellana - San Giuliano di Puglia (parte del tratturo Celano – Foggia – km 207 )

Castel del Giudice – San Giuliano di Puglia (parte del tratturo Ateleta – Biferno –Sant’Andrea - Km 100 circa )

Montenero di Bisaccia – San Martino in Pensilis (parte del tratturo Centurelle – Montesecco – Km 120)

Montenero di Bisaccia - San Martino in Pensilis (parte del tratturo L’Aquila – Foggia – km 244 circa).


Kleine Hirtenpfade

Ururi –Serracapriola (tratturello)

Castel del Giudice - Sprondasino - Pescolanciano (tratturello)

Centocelle - Cortile - Matese (braccio).

 

DAS TRÜFFEL – EIN SCHATZ DER NATUR

Der obere Molise ist nicht nur ein reich an wunderbaren und weiten Wäldern Gebiet, hier kann man auch zahlreiche hochwertigen Unterholzprodukte finden: insbesondere Pilze und Trüffel.

Außer den  geschmackvollen Rezepten, die besonders in den zahlreichen Ferien auf der Bauerhöfen vorbereitet sind, werden sie gesammelt, bearbeitet und als Lebensmittel vermarktet.

In unserem Gebiet kann man insbesondere den schwarzer Trüffel oder „Scorzone”  finden (Tuber Aestivum Vitt.), während ist der weiße Trüffel (Tuber Magnatum Pico) schwieriger zu finden; er ist einer der bedeutendsten Schaetze  des Dorfs  San Pietro Avellana, das Mitglied der Nationalen Vereinigung “Città del Tartufo” ist.

Seit einem Jahrzehnt veranstaltet San Pietro Avellana am zweiten Sonntag im August „die Feier des Schwarzen Trüffels” (Sagra del Tartufo Nero),  die viele Touristen und Feinschmecker aus allem  Italien anlockt; am Anfang November wird dagegen die „Feier des hochwertigen weißen Trüffels“ (Mostra Mercato del Tartufo Bianco pregiato) organisiert.
 
 
 
   

THE ‘NDOCCIATA

Die “‘Ndocciata” ( die “‘ndoccia” ist eine Fackel aus weißem Tannenholz und Ginstern; sie kann bis vier Meter hoch sein) ist eine andere symbolhafte  traditionelle Veranstaltung des Dorfs Agnone: sie lockt jedes Jahr tausend Touristen an und besteht aus zahlreichen von Träger geführten riesigen handwerklichen Fackeln, die eine lange “Feuerzunge” durch die Strasse des Dorfs formieren.

Die Zauberei von der “ ‘Ndocciata” wird in der Nacht des 24. Dezember wiederholt: sie wird von der Glockenschlagen der große Glocke der Kirche von S. Antonio Abate begleitet. Die Träger aus den Dorfbezirken (Capammonde e Capaballe, Sente, Guasta, San Quirico, Sant’Onofrio, Montagna) führen damit das alte Feuerritual fort, das  in den indoeuropäischen heidnischen Völkern den Sieg des Lichtes über die Mächte der Dunkelheit symbolisiert. Dank der religiösen Leidenschaft aber auch der sehr guten organisatorischen Fähigkeiten ist Agnone in aller Welt berühmt worden, insbesondere anlässlich der zwei Papst Jahannes Paul II. Besuche.

Am 8. Dezember  1996 entflammte  ein riesiges  von 1000 Trägern geführte Fackelfeuer auch die Herzen der Römer in Piazza San Pietro anlässlich das so genannte  “Falò della Fratellanza” (Freudenfeuer der Brüderschaft). Kürzlich wurde ein “‘Ndocce Museum” gegründet, es ist von Piazza Plebiscito erreichbar.
 
 
   

Die Geschmäcke der  Hirtenkultur:“LA PEZZATA”

Eine riesige Menge von Leute, auch aus anderen  Regionen, kommt die erste Woche August auf die grüne Wiese  “Prato Gentile”: seit fast Vierzig Jahren organisiert man die “Sagra della Pezzata” (die Feier der Pezzata), ein echtes Gericht der Tradition der Transhumanz.  Diese typische Spezialität des oberen Molise wurde von den Schäfern in Hochgebirge vorbereitet und sie war ihre Hauptnahrung. Das Rezept ist einfach aber man muss sie stundelang in einem Kessel auf Feuer schmoren lassen. Schaffleisch, Wasser und Gewürze sind die Zutaten dieses Gerichts, das geschmort und mit Bauernbrot zu schmecken ist.

 
   

EIN STÜCK AMERIKANISCHE WESTEN IN OBEREN MOLISE

Auf der 1000 Meter hoch “Staffoli Hochebene”, in der Nähe des “Tre Termini” Strassenwärterhauses findet eine einzigartige Veranstaltung statt. Sie ist vom “Terre Alte” Verein organisiert, der Pferde und Cowboys des legendären amerikanischen Westen in den Oberen Molise gebracht hat.

 Die “Corsalonga” ist heutzutage ein der wichtigsten Reittreffen in Süditalien: es besteht aus einer Reihe von  Sportwettbewerben, Aufführungen und Veranstaltungen, die das Pferd als Protagonist haben; alle das ist durch eine wilde Landschaft mit frischen Wassern, sauberer Luft, grünen Räumen und Wäldern kennzeichnet. In der Region Molise ist „Staffoli” zu Synonym von Ferien auf dem Bauernhof und Reiten geworden, deshalb lockt sie jedes Jahr Tausende von Touristen an, die Western-Reitwettbewerbe, Gimkana und Fähigkeitenwettbewerb zuschauen; außerdem ist die Corsalonga auch eine wichtige Pferdemesse. Diese Veranstaltung dauert verschiedene Tage und findet gewöhnlich Mitte August statt, es gibt auch einen Campingplatz mit allen Komfort.
 
   

ITALISCHES HEILIGTUM UND THEATER – PIETRABBONDANTE

Das Theater/Tempel in Pietrabbondante symbolisiert das prächtigste Zeugnis der sannitischen Kultur, die ab dem 5. Jh.  v. Chr. in Pietrabbondante  von der Nekropolis „Troccola“  auf „Monte Saraceno“ bewiesen ist, dessen Gipfel von einer Befestigung mit polygonalen Mauern aus dem IV. Jh. V. Ch. umgeben ist; sie wurde III. Jh. V. Ch. renoviert, nachdem sie  217  v. Ch. von Hannibal zerstört war (nach der Meinung einiger Historiker). Es handelt sich von dem ersten Beispiel von bedecktem Tempel, der die Wälder und andere Orte  im Freien als Kultusraum der Sanniten  ersetzte.

Viele Mühe wurde für den Bau des Komplexes südlich von dem so genannten Tempel A  gegeben, wo vorher das Theater (Ende II Jh. V. Ch.) und danach den so genannten großen Tempel B (I Jh. V. Ch.) gebaut wurde.  

Die Ausgrabungen fingen 1840 an, und ging bis 1913 weiter. In dieser Phase wurden den Tempel A und das Theater entdeckt.  In dieselben Jahren wurden die Ausgrabungen von wichtigen Forschern wie Mommmsen, Friedlander und Maiuri besichtigt und studiert. Ab 1959 wurden sie wieder angefangen und in dieser zweiten Phase wurde den Tempel B entdeckt und  den ganzen Komplexaufgeräumt. 2001 hat die Oberaufsicht über die archäologischen Güter von Rom in Zusammenarbeit mit der von Molise die Ausgrabungen wieder angefangen, um die ursprüngliche Anlage des Theaters wieder zu herstellen; das wird dank der Entdeckung, der Nummerierung und der Anordnung von zirka 400 grauen örtlichen Steinblöcken möglich sein.
 
 
  Copyright ©2007/2010 - Innovation Group , all rights reserved  Area Riservata